In den vergangenen Ausgaben der Supporter News haben wir euch aufgerufen, dass ihr uns eure Gedanken und Geschichten aus dem A-Block schickt. Wir danken all denen, die uns ihre Zeilen geschickt haben und somit zu einer etwas interaktiveren Ausgabe der SN beigetragen haben. Im Folgenden könnt ihr die verschiedenen Reaktionen und Geschichten auch auf unserer Homepage lesen, die diese Aktion hervorgerufen hat:
Sasa:
Das erste Mal im A-Block und somit auch zum ersten mal im Neckarstadion war ich am 18.05.1996. Damals gewann der VfB mit 2 Toren von Fredi Bobic und einem Tor durch Elber mit 3:1 gegen den KSC. Mein Vater nahm mich mit 9 Jahren damals zum ersten Mal ins Stadion und als kleiner Knirps habe ich alles runtergeschrien was mir so eingefallen ist (u.a. “Zieht den Bayern die Lederhosen aus”-!?). Seitdem komme ich regelmäßig in den A-Block.Nicht weil ich das Spiel unbedingt live sehen möchte oder einen “Lieblingsspieler” hautnah erleben möchte. Nein ich komme ins Stadion, um den VfB zum Sieg zu schreien, zu singen, zu drängen. Das ist meine Art und Weise dem Verein etwas zurückzugeben.
Aber warum gerade der A-Block? Nun im A-Block kann ich meine Emotionen am besten zur Sprache bringen und es ist einfach dieser Mythos, der einen nochmal dazu motiviert alles zu geben. Wenn ich die alten Haudegen sehe mit ihren A-Block Westen, dann erfällt mich das mit Stolz und Verpflichtung den Mythos A-Block nicht untergehen zu lassen.
Im A-Block sind wir alle gleich. Egal welches Geschlecht, aus welchem Land man stammt oder welche politische Richtung man verfolgt. Uns eint die Liebe zum VfB und dem Drang den VfB zu einer besseren Leistung zu singen.
Für mich ist der A-Block eine Institution und nicht einfach nur ein Stadionsegment. Auch wenn es ihn nicht mehr geben sollte, so wird der A-Block mich immer ins Stadion locken und mich dazu bewegen alles für den VfB zu geben.
Auch wenn der Text schmalzig rüber kommt, so gibt er genau mein Gefühl wider, welches ich jedes Mal beim Betreten des Stadions habe.